Am 5. Juni 1966 wird der Familie Krumbiegel ein kleiner Junge geboren, den sie liebevoll Sebastian tauft. Dessen großer Bruder Martin dürfte sich darüber so sehr gefreut haben, wie man sich eben als 3-jähriges Kind über ein kleines Geschwisterchen freut. Aber mit den Jahren wird man vernünftiger und im gleichen Maße lässt auch die Freude nach (ich spreche da aus Erfahrung). Ein Jahr nach Sebastians Geburt erfreuen sich die Krumbiegels noch mal über Nachwuchs. Diesmal ist es ein Mädchen, das den Namen Susanne erhält. Die Familie wohnt in einer 4-Raum-Wohnung im Norden Leipzigs.

1972 wird Sebastian in die Leipziger Paul-Fröhlich-Schule eingeschult, um vier Jahre später in den Thomanerchor aufgenommen zu werden und damit auf  die Thomasschule zu wechseln. Den gleichen Lebenslauf hat auch Martin drei Jahre zuvor hinter sich gebracht, der zu diesem Zeitpunkt mit Sebastians späterem Bandkollegen Tobias in einer Klasse ist.

In der Silvesternacht 1981 / 82 kommen Sebastian und seine Klassenkameraden Stephan Schüler, Jan Kaveh Alishahi und sein späterer Bandkollege Wolfgang auf Idee eine Band zu gründen, die sie Phoenix nennen. Sie singen vierstimmig und a cappella. Während der Thomanerzeit sind ihnen öffenltiche Auftritte zwar nicht erlaubt, aber in der Zeit bis zu ihrer Einberufung nutzen sie dann jede Möglichkeit dazu. 1984 gefällt den jungen Musikern der Name ihrer Band scheinbar nicht mehr und sie taufen sie in Rockpol um. Aber natürlich hat sich Sebastian in seiner Schulzeit nicht nur um Musik gekümmert, er hat auch etwas "Vernünftiges" gelernt. Als seine Lieblingsfächer bezeichnet er Musik, Englisch und Hofpause – den Sportunterricht mag er "hauptsächlich wegen der leicht bekleideten Mädchen nebenan". Mathematik ist dagegen nicht so sein Fall. Dennoch schafft er 1985 sein Abitur, erlebt allerdings seine offizielle Entlassung aus dem Chor nicht mehr mit, weil er zwei Wochen vorher im thüringischen Gräfentonna rausgeschmissen wird.

Bis 1987 ist er nun bei der NVA in Weißenfels, danach beginnt er TUM-Studium für Schlagzeug an der Musikhochschule Felix Mendelssohn Bartholdy in Leipzig (später wechselt er zum Fach Gesang), das er 1991 mit einer 1 in Gesang und einer 3 fürs Schlagzeug abschließt. Während dieser Zeit werden die Herzbuben gegründet, in die auch 1987 Jens, zunächst als Keyboarder, später als Sänger, und 1989 Henri als Ersatzmann für den geflüchteten Dirk Schroth einsteigen.

Im Jahr 1 nach dem Mauerfall tritt die Band, in Commerzbuben umbenannt, in der von Ingolf Lück moderierten Talentshow "Hut ab" auf, deren Jurymitglied, der Verleger George Glück, den Kontakt zu Produzentin Annette Humpe herstellt. Im Winter 1990 / 91 holt sich Sebastian noch den ehemaligen Klassenkameraden seines Bruders, Tobias, zur Band. Wenig später wird diese in "die Prinzen" umgetauft.

Neben seiner Zeit als Prinz spielt Sebastian seit 1995 zusammen mit Wolke, Tobias und Mathias in einer Hobbyformation namens "The Seven J.R’s" und gründet 1998 mit Ali, Thomas Fabian und Helge Sasse den "Club Geheimrat", mit dem er 1998 den Titelsong und die Jingles für die Lottoshow produziert und am 18. Januar 1999 das Album "Kamma mache nix", sowie am 1. März 2004 "Geradeaus abgebogen" heraus. Außerdem engagiert sich Sebastian sehr für die Ronald Mc Donald Kinderhilfe. Im April 2005 kommt dann der Film "Max & Moritz - Reloaded" in die Kinos, in dem er als schwuler Erzieher Axel brilliert. Sein nächster Streich ist eine Lesetour, die er im Zuge der Veröffentlichung eines von ihm herausgegebenen Buches namens "Höffnung säen" erstmals im November 2006 veranstaltet.

Das macht Sebastian bei den Prinzen:    , (falls es sich schlecht erkennen lässt, einfach markieren)

     Hier wohnt Sebastian!

 

 

 

 

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