Ich werde mal versuchen, euch die Bandmitglieder in der Reihenfolge vorzustellen, in der sie zur Band kamen.

 

Beginnen wir mit EIK BREIT.

Er wurde am 14. August 1954 in Herzogenburg  / Nieder-  geboren und heißt eigentlich Gerhard Breit. Aber als der in seiner Schulzeit sehr strebsame Gerhard von Mitschülern mit Alkohol erwischt wurde, wurde aus Alkohol Alk, was im Wiener Dialekt wie "Eik" ausgesprochen wird. Darüber, wie der Name nun wirklich ausgesprochen wird, herrscht allerdings bis heute Uneinigkeit. Fakt ist aber, dass Eik ein erstklassiger Unterhalter und Parodist ist. Das Gründungsmitglied der EAV wurde, wenn auch nicht ganz freiwillig, zum Bassisten   bestimmt, weil er "wie ein Bassist aussieht". Wenn er in seiner Zeit als EAV-Mitglied auch nur ab und zu ein eigenes Lied gesungen hat, so war seine mal hohe und mal tiefe Stimme dafür stets unverzichtbar. Seit 1996 ist Eik leider nicht mehr dabei, sondern geht seiner eigenen Wege, schreibt Musicals und singt mit "Auch-Ex-EAV" Wilfried im "Männergesangsverein" 4-Xang.

 

Ebenfalls zu den Mitgliedern der ersten Stunde gehört NINO HOLM,

geboren am 22. Dezember 1950 in Göteborg / . Eigentlich heißt er ja Ian Kåre Bosson Holm, aber sein Kaninchen, das er als 3-jähriger hatte, bescherte ihm seinen Spitznamen, denn der kleine Ian machte aus dem schwedischen "Kanin" Nino. Seine Eltern fanden, dass ihr Sohn dem Tier nicht unähnlich sah und nannten ihn auch gleich so. Nach der Schule und einem Kurzzeit-Studium in Astronomie in Göteborg, wandert er nach Österreich aus. Heute ist Nino das Mitglied mit den zusammengebundenen Haaren, frisierten Augenbrauen und dunkler Sonnenbrille. Genau wie Kollege Thomas Spitzer ist auch Nino diplomierter Grafiker und damit mitverantwortlich für dutzende Plattencovers, Text- und Comic-Inlets, sowie die EAV-typischen Kostüme, die er zusammen mit seiner Frau kreiert. Außer den Tasten bedient Nino bei Studioaufnahmen oder Fernsehauftritten ab und an auch mal Gitarre oder Bass und singt im "Männerchor" der EAV. Auf der Live-Bühne ist er der Mann im Hintergrund, der hinter seinem Keyboard-Ring   jenen Synthezisersound liefert, den die EAV mit vielen anderen Musikstilen paart. Weil er sich um seinen Urlauber-Segler "MS Barutheela" kümmert, ist Nino seit 1994 nur noch sporadisch bei der EAV zu sehen.

 

Zu der EAV gehört(e) noch ein weiterer Schwede: ANDERS STENMO.

Er wurde am 14.Februar 1956 in Hässleholm /  geboren und wanderte in der vierten Klasse mit Mutter und zwei Schwestern nach Österreich aus. Von Landsmann Nino Holm wird er Jahre später zur EAV geholt, als dort ein Schlagzeuger ausfällt. Privat widmet er sich  - entsprechend seinem Regie-Studiums – dem Filme machen, und beweist folglich auch bei den Live-Shows sein schauspielerisches Talent und brilliert mit Mimik und Gestik, auch außerhalb seiner Schießbude   . Im Frühjahr 1998 erleidet Anders zum Entsetzen aller einen Hörsturz und muss die "Im Himmel ist die Hölle los"-Tour abbrechen. Seitdem wird er von Alex Deutsch vertreten.

 

Nach dem Ausstieg der Gitarristen wird THOMAS SPITZER

von Nino in die Band geholt. Thomas wurde am 6. April 1953 in Graz /  geboren und bewies schon als 3-jähriger sein künstlerisches Talent, welches später im Abschluss eines Diplom-Grafik-Studiums mündet. Gesehen hat er sein Diplom allerdings bis heute nicht, da er es bei der Überreichung noch "originalverpackt" seiner Mutter geschenkt hat. Ihn heute nur als EAV-Gitarristen    hinzustellen, wäre zu tief gestapelt. Thomas ist das, was man gemeinhin als "Mastermind" bezeichnet: er schreibt sämtliche Texte – von wenigen Ausnahmen abgesehen - und einen Großteil der Musik, entwirft und zeichnet fast alle Plattencovers, kreiert die pompösen Bühnenshows und schafft zu jedem EAV-Konzeptalbum das passende "Drumherum". Dafür bekommt man gesanglich eher selten was von ihm zu hören. Allerdings, wenn, dann richtig: seine tiefe Stimme ist genauso zum Markenzeichen der EAV geworden wie seine charismatischen Gitarrensoli bei den Live-Shows.

 

Ein schönes Beispiel dafür, dass Lehrer durchaus zu Höherem berufen sein können, ist der ehemalige Volksschullehrer, pardon –direktor GÜNTER SCHÖNBERGER.

Geboren am 8. Februar 1952 in Graz / , pendelt er zu Beginn seiner EAV-Karriere täglich zwischen Unterricht und Bandproben – eine Entfernung von immerhin 180 km pro Weg – hin und her. Wenn bei der EAV ein Schwein durch die Luft fliegt, ein Hydrant über die Bühne rennt oder Kaiser Neppomuk mit der Bürste dirigiert, kann man davon ausgeht, dass Günter in dieser Verkleidung steckt. Doch neben seiner "Aufgabe" als Verkleidungskünstler und Akteur   spielt Günter in den ersten Jahren der EAV auch Saxofon und besorgt jahrelang das Management der Gruppe   . Diese Aufgabe hat er von Walter Hammerl, dem Conferencier der frühen Tage übernommen, als dieser nicht mehr dazu in der Lage war. 1997 verlässt Günter die EAV, um sich voll und ganz seinem Weingut, das er seit der Kreativpause 1992 / 93 betreibt, widmen zu können, und für das er schon diverse Preise eingeheimst hat.

 

Nach dem Selbstmord von Walter Hammerl 1981 kommt Thomas´ alter Freund KLAUS EBERHARTINGER

 zur Band – erst mal nur "bis jemand Besserer gefunden ist" (dies ist bis heute nicht geschehen). Von seiner Art her wirkt er manchmal wie der Jüngste, ist aber der Älteste – geboren am 12. Juni 1950 in Gmunden / Ober- . Nach der Schule reist Klaus zunächst durch die Welt: Amerika (wo er die Geschichte des österreichischen Bergstraußes erfindet, um den Amis den Unterschied zwischen Austria und Australia zu erklären), Afrika, um nur zwei Stationen zu nennen. Anschließend beginnt er ein Medizinstudium, das er allerdings kurz vor Schluss abbricht, und auch sein Psychologiestudium endet ohne Dissertation. Heute ist Klaus das Aushängeschild der EAV, obwohl er nicht von Anfang an dabei ist, und bildet ein perfektes Team mit Thomas, obwohl oder gerade, weil er das genaue Gegenteil von ihm ist. Nach außen erscheint Klaus wie der Kopf der EAV: er ist nicht nur Sänger    , sondern begleitet mit seinem ureigenen Schmäh, wie die Österreicher das nennen, das Publikum auch als Conferencier durch die Live-Shows. Außerdem wirkt er auch im Studio kreativ an den Produktionen mit.

 

Dem 1983 aus der EAV ausgestiegenen Gert Steinbäcker (heute STS) folgt ein italienisch-stämmiger, singender und schauspielender Engländer namens MARIO BOTTAZZI.

Er wurde am 10. Februar 1950 in Harrington /  geboren. Zunächst, da Gert ursprünglich der Sänger der EAV ist, wird Mario – und nicht Klaus, der vorläufig "nur" Conferencier ist – als Sänger eingesetzt. Erst ab 1985 zieht sich Mario in die Rolle des Hochwürden an den Tasten     zurück, so dass die EAV ab diesem Zeitpunkt – bis heute – über zwei Keyboarder verfügt. Mario sieht sich selbst allerdings während seiner gesamten Zeit bei der EAV nur als Gastmusiker und steigt 1990 wieder aus, um in die Werbebranche zu gehen.

 

Ihm folgt ein Multitalent mit klassischer musikalischer Ausbildung: ANDY TÖFFERL

Der am 24. Juli 1955 in Wolfsberg /  geborene Vollprofi beherrscht mit 18 Jahren bereits Klavier, Gitarre, Posaune, Trompete, Schlagzeug und Orgel. Von einer ehemaligen Missis Europa geschieden, eröffnet er in Graz ein Sportstudio, in dem er von Klaus entdeckt und zur Band geholt wird. Andy allein stellt bei der EAV einen Superlativ dar: er übernimmt das zweite Keyboard     von Mario, spielt Akkordeon, singt eigene Songs und parodiert von Elton John bis Herbert Grönemeyer alles, was sich nicht schnell genug in Sicherheit bringt. Dass er neben seinem Job bei der EAV auch weiterhin musikalische Solopfade verfolgt, führt dazu, dass er seine Termine bald nicht mehr koordinieren kann und 2001 aus der Band aussteigt.

 

Nachdem Nino 1995 vollständig aus der EAV ausgestiegen ist, muss für ihn ein Ersatz gefunden werden. Dieser findet sich schließlich in DAVID BRONNER.

Der am 20. März 1965 in Wien /  geborene Produzent ist schon 1994 maßgeblich an der Entstehung des "Nie wieder Kunst"-Albums beteiligt, bei der er nicht nur die technische Leitung innehat, sondern auch an den Songs selbst mitarbeiten darf. Daraus ergibt sich, dass er genau der richtige Mann ist, als es darum geht, Nino zu ersetzen. Hinter der Keyboard-Burg     sorgt er auf der folgenden Kunst-Tour für den richtigen Sound, hält sich aber ansonsten sehr im Hintergrund. Auch beim Folgealbum "Im Himmel ist die Hölle los" ist David wieder mit von der Partie.

 

Zunächst "nur" im Studio, arbeitet KURT KEINRATH

schon seit 1994 für die EAV. Nach Eiks Ausstieg kann man den Multiinstrumentalisten allerdings auch bei Live-Auftritten bewundern. Der aus Feldbach in der Steiermark stammende ehemalige Lehrer (noch so einer! *g*) und heutige Musikproduzent ist nicht nur Bassist, sondern kann das Live-Spektrum der EAV erstmals um eine zweite E-Gitarre   erweitern, und bringt die akustische Gitarre neu zur Band. Außerdem, als wenn das nicht schon genug wäre, spielt er auch noch Keyboards, manchmal sogar "parallel". Nur am Mikrofon hält er sich (bis jetzt) eher zurück.

 

 

 

 

Datenschutzerklärung
Eigene Webseite von Beepworld
 
Verantwortlich für den Inhalt dieser Seite ist ausschließlich der
Autor dieser Homepage, kontaktierbar über dieses Formular!