Willard Christopher Smith II, wie Will Smith richtig heißt, wird am 25. September 1968 in Philadelphia /  als zweites von vier Kindern nach seiner Schwester Pam geboren. Die jüngeren Geschwister Harry und Ellen sind Zwillinge. Er wächst in einem typischen Mittelstandshaushalt an der Ostküste auf. Beeinflusst durch Eddie Murphy und neue Hiphop-Heroen Grandmaster Flash, beginnt Will im Alter von 12 Jahren zu rappen, wobei er schnell seinen eigenen raffinierten Stil. Mit 16 trifft er den Mann, mit dem er später seine ersten weltweiten Triumphe feiern wird, auf einer Party in Philadelphia: DJ Jazzy Jeff – mit richtigem Namen Jeff Townes – der selbst auch schon seit seinem zehnten Lebensjahr mit Musik arbeitet. Die beiden werden gute Freunde und beginnen zusammenzuarbeiten, Jeff als DJ, Will als Rapper.

 

Seinen Spitznamen "Prince", den er von einem Lehrer bekommt, ergänzt er durch den Zusatz "fresh", einem Hip Hop-Trendbegriff der Zeit (das Anfang-80er-Equivalent zu "fett"). Im Gegensatz zum neuen Gangsta Rap, der sich mit seinen wütenden Parolen allmählich Bahn bricht, glänzt die Musik der beiden mit Witz und Charme, so dass der große Erfolg nicht lange auf sich warten lässt. Ihre erste Single "Girls Ain't Nothing But Trouble" wird 1986 zum  Hit , was die Verkäufe ihre Debütalbums "Rock The House" in die Höhe schnellen lässt und Will bereits im zarten Alter von 18 Jahren zum Millionär macht. Das Duo gewinnt 1988 den ersten "Best Rap Performance"-Grammy aller Zeiten. Ende 1997 veröffentlicht Will Smith sein erstes Solo-Album "Big Willie Style" und fügt der Erfolgsgeschichte ein weiteres Kapitel hinzu. Ein weiteres Mal wird er mit dem Grammy ausgezeichnet.

 

 

Jetzt, da der Erfolg als Musiker gefestigt scheint, beschließt Will sich auch an die Schauspielerei zu wagen. Die Fernsehserie "The Fresh Prince of Bel Air" (bei uns "Der Prinz von Bel Air"), in der Will die Hauptrolle spielt, wird ein überwältigender Erfolg und läuft für fast sechs Jahre (1990-96) im amerikanischen Fernsehen. 1993 gibt Will sein  Filmdebüt in "Six Degrees of Seperation" (Das Leben – Ein Sechserpack), in dem er mit einem anderen Mann Zungenküsse austauschen soll. Will lehnt die Kussszenen zwar ab, akzeptiert die Rolle aber schließlich doch. Eine Entscheidung, die er bis heute nicht bereut hat, denn seine Darstellung in dem kleinen Film wird von den amerikanischen Kritikern hochgelobt, die tief beeindruckt sind von Wills erster dramatischer Hauptrolle als geschniegelter Betrüger, und bringt ihm die Aufmerksamkeit der Hollywood-Produzenten und Regisseure ein.

 

Es folgt die erste größere Rolle in "Made In America" mit Whoopi Goldberg und Ted Danson, in dem  Will als herrlich komischer Teacake, der beste Freund von Goldbergs Filmtochter Nia Long (auch im "Prinz Of Bel Air" Wills Freundin) brilliert. Dann treten die "Bad Boys" auf den Plan. Der Film ist einer der ersten modernen High-Budget Action-Thriller mit zwei schwarzen Typen  - Will und sein Komikerkollege Martin Lawrence – und nimmt die Theaterkassen im Sturm. Will ist jetzt groß im Geschäft.

 

Das beweist er in seinem nächsten Film "Independence Day". Zusammen mit  Tommy Lee Jones als seinem Ausbilder, erreicht er einen  spektakulären Generationen übergreifenden Erfolg mit "Men In Black", bevor er den Hauptverdächtigen in dem Thriller "Enemy Of The State" (Der Staatsfeind Nr.1) mimt. Dem folgt sein bisher einziger herber Rückschlag mit "Wild Wild West". Trotz der Popularität der von Will gerappten Titelmelodie nimmt das Publikum die bizarre Kombination aus räuberischer Cowboy-Action und barbarischer Science Fiction nicht an.


Doch Will macht unbeirrt weiter und erringt in Amerika wieder großen Erfolg als geheimnisvoller Caddie in Robert Redfords "The Legend Of Bagger Vance" (Die Legende von Bagger Vance). Bald folgen die  lang erwartete Fortsetzung des Blockbusters "Men In Black 2", der zweite Teil der "Bad Boys" und – bis jetzt Wills größte Herausforderung – Michael Manns biografischer Film "Ali". Acht Mal lehnt Will die Rolle ab, weil er überzeugt ist, dass niemand Alis Fähigkeiten und Charisma darstellen kann. Nur ein persönlicher Anruf des ehemaligen Boxers selbst kann Will umstimmen. Alle drei Filme geraten zu großen Erfolgen. 2004 legt er dann noch einen nach und kommt mit "I - Robot" in unsere Kinos, in dem Will mit aufständischen Robotern zu kämpfen hat und dafür sorgen muss, dass die Roboter sich nicht gegen ihre Schöpfer wenden. Im Animationsfilm Shark Tale verleiht Will im Anschluss dem aufgeweckten Hauptcharakter Oscar seine Stimme.

 

Am 2. Juli 2005 nimmt Will neben vielen Show-Größen, wie z.B. Robbie Williams an dem von Sir Bob Geldof initiierten „Live 8“-Festival teil. Weltweit verfolgen fast 2 Milliarden Menschen das gigantische Spektakel, das für den Schuldenerlass der ärmsten Länder Afrikas kämpft, live oder am Bildschirm. In Berlin, London, Philadelphia, Rom, Paris, Moskau, Johannesburg, Cornwall, Tokio und Barrie finden dazu parallel fantastische Rock-Konzerte mit den größten Stars der Welt statt.

 

In dem Film Hitch – Der Date Doktor hilft Will 2005 als besagter Date Doktor dem "King of Queens"-Star Kevin James in punkto weibliches Geschlecht auf die Sprünge. In diesem Zusammenhang erwirbt sich Will einen Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde, als er am 22. Februar innerhalb von 12 Stunden drei Premieren auf dem roten Teppich beiwohnt.

 

Anfang 2007 ist Will Smith in dem Drama Das Streben nach Glück, und damit abseits der Genres Action und Komödie zu bewundern. In dem Film mimt er einen allein erziehenden und vom Schicksal gebeutelten Vater, der mit aller Kraft versucht, sein eigenes Leben und das seines Sohnes (gespielt von seinem tatsächlichen Sohn Jaden Christopher) in geordnete Bahnen zu lenken.

 

 

 

Kostenlose Webseite von Beepworld
 
Verantwortlich für den Inhalt dieser Seite ist ausschließlich der
Autor dieser Homepage, kontaktierbar über dieses Formular!