Die Pause (1998)

Bereits am 27. Februar wird in der Leipziger Musikalischen Komödie ein Musical mit dem Titel "EliXier" uraufgeführt und feiert eine Woche später Premiere. Verantwortlich dafür zeichnen Tobias für die Kompositionen und in der Rolle des Hagen, Kati Naumann für das Libretto und Wolke für die Partitur. In der Band, die das Ensemble der Musikalischen Komödie während der Vorstellungen begleitet, sitzen Mathias, Ali, Wolke und Lutz. Das Musical wird ein Riesenerfolg – alle 40 Aufführungen sind restlos ausverkauft, die zugehörige CD wird am 2. März veröffentlicht.

Zum ersten Mal – und seitdem jedes Jahr – findet am 30. April das Open Air-Festival "Leipzig zeigt Courage" statt, zu dem jedes Jahr viele Künstler eingeladen werden, die dort ohne Gage und für den guten Zweck, nämlich gegen Rechts, spielen. Bei der ersten Veranstaltung sind allerdings nicht die Prinzen, sondern "nur" ihre Hobbyband "The Seven J.R’s", bestehend aus Sebastian, Tobias, Wolke und Mathias mit von der Partie.

Im Sommer hört man erstmals wieder von Sebastian, der mit seinem neugegründeten "Club Geheimrat" die Titelmusik und auch einige Jingles für die Lottoshow schreibt. Am 31. August gibt es auch die Single dazu, Titel "Zufall & Glück".

Zur Eröffnung des Potsdamer Platzes am 21. September singen die Prinzen zusammen mit den Schöneberger Sängerknaben "Ein Herz für Berlin", das auch auf CD erscheint.

Im Oktober wird den Prinzen die Goldene Stimmgabel verliehen. Im Anschluss an die Sendung fahren die Musiker für 14 Tage nach Sambucca di Sicilia, um dort gemeinsam an neuen Songs zu arbeiten und sich wieder vorsichtig zu beschnuppern.





Der Spaß ist wieder da (1999)

Am 18. Januar, noch vor dem Ende der Pause, veröffentlicht Sebastian mit dem Club Geheimrat sein erstes Album "Krumbiegel – Kamma mache nix".

Nach ihrer Pause melden sich die Prinzen am 10. Mai mit ihrem, erstmals völlig ohne fremde Einflüsse produzierten, neuen Album "So viel Spaß für wenig Geld" eindrucksvoll zurück. Die Platte ist ein Rückgriff zu alten Wurzeln und stellt wieder den Gesang in den Vordergrund, was auch prompt mit einem 9. Platz in den Media Control Charts belohnt wird und Sebastian und Tobias neue Frisuren verschafft. Es folgen diverse Konzerte in Deutschland, Österreich und der Schweiz und ein Videodreh in Köln unter der Leitung von Brainpool, in dem verschiedene aktuelle Werbespots durch den Kakao gezogen werden.

Am 26. Juli erscheint seit langer Zeit mal wieder die A-cappella-Version eines Albums, allerdings trennt sich die Band im gleichen Monat auch von ihrem langjährigen Manager Joachim Zetzmann.

Im September beginnen die Prinzen dann mit der Produktion ihres ersten Weihnachtsalbums, das am 15. November als "Festplatte" in den Läden zu haben ist und dem im Dezember eine Weihnachts-Clubtour mit den sagenumwobenen Ferengi Faces, die den Prinzen erstaunlicherweise zum Verwechseln ähnlich sehen, als Vorband folgt.

Zur Jahrtausendwende geben die Prinzen gleich drei Konzerte in Leipzig: bei der Radio PSR Silvesterparty in der alten Messehalle 7, in der Thomaskirche und bei der MDR Silvesterparty im Hauptbahnhof.

 

Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus... (2000)

Bereits im Januar fliegen die Prinzen nach Havanna, um an den Songs für ihr Jubiläumsalbum zu arbeiten, doch bis dahin ist es noch ein weiter Weg und vorläufig auch noch ein Jahr Zeit. Zunächst werden vom 2.-8. Mai die Titelsongs für "Jim Knopf" produziert, die man ab dem 11. Juli im Fernsehen bewundern kann. Außerdem machen sich Tobias, Wolke und Jens daran eine Mädchenband namens "Heyana" zu produzieren, die aber mäßig erfolgreich bleibt.

Am 20. Mai begehen "Amor & die Kids" ihr 15-jähriges Jubiläum im Leipziger Anker. Mit von der Partie sind neben Amor in originaler und heutiger Besetzung die neuen Projekte ehemaliger Mitglieder, wie äTäNNSCHEN, das TSØ, The Seven J.R’s und natürlich die Prinzen. Am gleichen Abend treten die Prinzen auf dem Balkon des Bachmuseums bei der Leipziger Museumsnacht in Erscheinung und singen einige ihrer Hits a cappella.

Tobias kann an den großen Erfolg von "EliXier" in Leipzig zwei Jahre zuvor anknüpfen: am 27. Mai feiert das Musical auf der Freilichtbühne in Coesfeld Premiere, allerdings mit anderen Darstellern.

Im Oktober fliegen die Prinzen abermals gemeinsam in ferne Länder, um an neuen Songs zu arbeiten. Diesmal verschlägt es sie nach Sardinien, bevor im November die Produktion des neuen Albums beginnt, unter der Leitung von Andreas Herbig, sowie wieder von Annette.

 

... oder doch nicht? (2001)

Das Jahr beginnt gleich mit einer Hiobsbotschaft: die Veröffentlichung des Jubiläumsalbums wird verschoben, ebenso die ursprünglich für Mai angekündigte Tour. Insgeheim taucht die Frage auf, ob man doch lieber das elfte, statt des zehnten Bandjubiläums feiern sollte, doch die Prinzen produzieren munter weiter, bis im Juni endlich das Produktionsende bekannt gegeben wird. Die Veröffentlichung lässt aber vorläufig trotzdem noch auf sich warten.

Im Spätsommer, genauer gesagt im September, stehen erst mal zwei größere Ereignisse an: am 1. September sind die Prinzen dabei, als in Berlin das BuKa-Amt eröffnet wird, um anschließend nach Wien zu jetten, wo unter der Regie von DoRo das Video zur neuen Single "Deutschland", die bereits am 27. August veröffentlicht wird, gedreht wird.

Dann endlich, am 1. Oktober, erscheint das langersehnte Album mit dem viel sagenden Titel "D", zwei Wochen später folgt der Start der Jubiläums-Clubtour mit "Zucker" als Vorband. Krönender Abschluss des Jahres ist am 3. Dezember die Veröffentlichung des Videos bzw. der DVD "10 Jahre Popmusik 1991-2001".

 

Es geht immer weiter... (2002 / 03)

Im März 2002 wird die Jubiläums-Clubtour fortgesetzt, bevor die Prinzen anschließend wieder im Studio verschwinden und mit Jeo in Hamburg ihre WM-Single "Olli Kahn" produzieren, die am 27. Mai veröffentlicht wird. Außerdem wirkt die Band im Mai in Udo Lindenbergs Musical "Atlantic Affairs" mit, dessen Songs sie bereits Mitte Februar eingespielt hat.

Nachdem der Osten Deutschlands mit dem Rückgang der großen Flut wieder aufatmen kann, beteiligen sich die Prinzen am 22. August an einem Benefizkonzert für die Hochwasseropfer, das auf dem Leipziger Marktplatz stattfindet.

Im September nutzt die Band die Vorzüge der Nachsaison auf Mallorca, um erneut an Songs für ein neues Album zu schreiben und verschwindet anschließend sofort im Studio, um u.a. mit Lukas Hilbert und Helmut Zerlett bis Februar 2003 das neue Album zu produzieren. Neben den Studioarbeiten versucht sich Tobias im November 2002 erstmals als Gastdozent an der Universität Halle / Saale.

Die Braunschweiger Band "Lekker" kommt am 10. Februar 2003 zu besonderen Ehren, als nämlich die Prinzen eine Coverversion ihre Songs "Chronisch pleite" veröffentlichen. Am 17. März schließlich kommt das neue Album "Monarchie in Germany" auf den Markt, die zugehörige Tour folgt im Mai.

Höhepunkt des Jahres dürfte für die Prinzen zweifellos ihr 2-wöchiger Trip nach Hongkong sein, während dem sie für das örtliche Goethe-Institut zwei Konzerte geben.

 

Und was kommt jetzt? (2004)

Am 5. Januar verwöhnt "Final Stap", die Hobbyformation von Tobias, P, Mike Kilian und Christian Sorge, die Ohren des deutschen Publikums mit ihrer Single "Paperback Writer", einem Cover des alten Beatles-Klassikers, und hängt anschließend eine 2-wöchige Tour dran.

Sebastian folgt am 1. März mit der Veröffentlichung seines zweiten Soloalbums, das er "Geradeaus abgebogen" tauft.

Als Band treten die Prinzen, allen Trennungsgerüchten der BILD-Zeitung zum Trotz, beim Europäischen Aktionstag für Arbeit und soziale Gerechtigkeit am 3. April in Berlin in Erscheinung.
Im Mai verziehen sich die Herren für zehn Tage auf Schloss Schmuggerow in Mecklenburg-Vorpommern, um wieder einmal an neuen Songs zu arbeiten, für deren Veröffentlichung sie nach eigenen Angaben den Herbst des gleichen Jahres anstreben.

Nach mehreren Konzerten im Sommer zieht es die Jungs ab Ende August immer wieder wochenweise nach Hannover um an den Aufnahmen für ihr neues Album zu basteln. Am 15. November (ausgerechnet in der folgenden Nacht wird im Probenraum der Prinzen eingebrochen und diverse technische Geräte und Gitarren gestohlen) kommt schließlich als erster neuer Streich die Single "Unsicherheit macht sich breit" auf den Markt, der als zweiter Streich eine Woche später das Album "HardChor" folgt.

 

 

    

 

 

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