Charakter

 

Fische-Menschen sind starke Empfindungsmenschen. Sie sind aufgrund ihres gefühlvollen und sensiblen Charakters oft sehr durchsetzungsschwach. Ihre Fantasie hebt sie in übersinnliche Bereiche. Mit Liebreiz und Humor öffnen sie sich so manche Tür.
Fische-Menschen sind mit einer warmen Sinnlichkeit ausgestattet. Zu ihren Partnern sind sie rücksichtsvoll und einfühlsam. Berufliche Neigungen: Bank- und Börsenwesen, kaufmännische Tätigkeiten, Sozialdienst, Schauspieler, Musiker, Maler.


 

Zeitraum: 20.2. – 20.3.

Herrscher: Neptun
Element: Wasser
Edelsteine: Opal, Topas, Naturkristalle
Pflanzen: Wasserrosen, Mohn, Trauerweide, Christrosen
Krankheitsdisposition: Füße, Lymphdrüsensystem, Sehnen
Farbe: Blau

Das Verwirrspiel der Fische geht schon damit los, das man nie so recht weiß, was nun (Fisch-)Sache ist. Allein schon die Schaltjahre! Da ist man erst am 19. Februar ab 12 Uhr Fisch und dann hat man nur alle 4 Jahre Geburtstag, weil man vielleicht am 29. Februar geboren wurde. Und am 20. März gibt er auch schon ab Mittag auf und überlässt das Feld dem Widder. Ist das alles kompliziert!

Als unselbständige Träumer werden die Fische abgetan - dabei gehören sie tatsächlich zu den Über-"Lebens"-"Künstlern" aller Sternzeichen. Denn niemand macht sich soviel Gedanken über das Leben an sich, niemand wird durch das Leben an sich mehr verletzt und niemand schafft es, trotz aller Tragödien, immer wieder aufzustehen und der Welt lächelnd ins Gesicht zu blicken, als ob nichts gewesen wäre. Im Gegensatz zum Wassermann, der ständig am Rand des Abgrunds entlang tanzt, reifen die Fische mit jeder negativen Erfahrung.

Nachdem in seiner Traumwelt viel Fröhlichkeit herrscht und viel gelacht wird, nimmt der Fisch viel davon in seine Wachzustände mit, als Panzer gegen brutale Leute, die ihn mit unangenehmen Pflichten und Aufgaben fordern. Als Strafe dafür sehen diese sich plötzlich mit einem Harlekin konfrontiert, der ihnen den Wind aus den Segeln nimmt und ein Lächeln auf ihr Gesicht zaubert. Doch falls man sich die Mühe macht, hinter die Maske des Fisches zu schauen, wird man dort eher das Sinnbild des traurigen Clowns als einen Spaßmacher finden.

Man sagt diesem Sternzeichen sehr viel Negatives nach - allerdings scheint das nur für andere Leute so, nicht für den Fisch, der sich seiner unglaublichen Fähigkeiten bewusst ist. Der Fisch BRAUCHT einen Traum - und das ist sein Weg. Zäher als gedacht, wird er daran festhalten und auch nach unglaublichen Nackenschlägen wieder aufstehen, um weiter seine Träume auf die Erde zu bringen. Tragisch wird es nur, wenn aufgrund unglücklicher Umstände es einfach zuviel für seine zarten Schultern wird und dieser Traum zerbricht.

Nichts ist schlimmer, als ein desillusionierter Fisch, der KEINEN Traum mehr übrig hat. Aus dem liebenswürdigen Träumer wird ein eiskalter Mensch. Sarkasmus und Härte bleiben ihm nur noch übrig - einen Mittelweg gibt es nicht. Allerdings ist der Fisch auch wie kein anderes Sternzeichen fähig, sich nach dem Durchwandern sämtlicher unterirdischer Räume mit aller Kraft wieder zur Oberfläche durchzubuddeln. Aber leider liegt auch da wieder eine Gefahr, denn niemand kann nach Phasen des Selbstmitleids so hart gegen sich selbst sein wie der Fisch.

Fische sind so unauffällig, dass man sie als "selbstverständlich" betrachtet. Erst wenn sie plötzlich nicht mehr da sind, fühlt man eine Leere, die man im Moment nicht einmal definieren kann. Ein Fisch kann alles - und nichts. Allein wird er es auch kaum schaffen, er braucht einen verlässlichen Partner im Leben, der ihm die Bühne bereitet.

Schafft man ihnen ein Umfeld, in dem die Fische ihre Träume verwirklichen können und ist man als moralische Unterstützung allzeit bereit, sind die Fische begnadete (Lebens-) Künstler, die "Phantastisches" auf die Beine stellen können. Gemäß seiner Mission wird und muss die Menschheit davon profitieren - nie wird ein Fisch selbstsüchtig in eigene Taschen spielen. Im Gegenteil: von seinem letzten Geld bekommt der Obdachlose auch noch die Hälfte ab.

ALLGEMEIN:
Ein Fisch saugt die ihn umgebende Atmosphäre mit übersinnlichen Fähigkeiten auf und passt sich schlagartig an. So kann er nach fröhlichen Tagen auf unerklärliche Weise in Weltschmerz versinken, was Freunde und Partner oftmals ratlos nebenbei stehen lässt. Halte einfach seine Hand und reiche ihm das Taschentuch. Nicke bestätigend, wenn er dir wieder und wieder erklärt, wie schlecht die Welt ist und versuche ihn irgendwie ins Bett zu manövrieren, damit er schnellstens in Schlaf versinkt. Am nächsten Tag daran erinnert, wird der Fisch dich ungläubig anstaunen, denn es scheint doch die Sonne und die Vögel zwitschern, wer könnte da denn traurig sein...

UND NOCH EIN TIPP:
Wenn du jemand bist, der unbedingt wissen muss "wie er dran ist", dann bist du beim Fisch falsch. Er kann jeden Tag anders sein, fröhlich, geheimnisvoll oder verschlossen, was fälschlicherweise als "launisch" bezeichnet wird. Und immer wird ein Teil vor dir verborgen bleiben, denn Fische lieben Geheimnisse und geben ihre wahre Persönlichkeit von Haus aus ungern preis. Wenn du aber ein Entdecker-Typ bist, der jeden Tag neu überrascht werden will - dann hast du mit dem Fisch deine Aufgabe fürs Leben gefunden!

 

 

 

 

 

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