Der neue Mann (1990)

Das neue Album "Neppomuk’s" Rache erhält Dreifach-Platin in Österreich und Gold in Deutschland. Die zweite Single "Samurai", die den Sextourismus in Thailand aufs Korn nimmt, ist den deutschen Moralhütern mal wieder ein Dorn im Auge und wollen den Song auf den Index stellen. Deutsche Radiomoderatoren wirken vorab zensierend, indem sie über die angeprangerten Stellen ein verschleierndes "Nanana" sprechen. Unerwartet verlässt Mario Bottazzi die Gruppe, um sich auf seine Solokarriere zu konzentrieren. Der neue Mann heißt Andy Töfferl – ein Allround-Talent mit Musikausbildung – den Klaus in dessen Sportstudio kennen lernt und ihn zu Proben einlädt. Ab Juni wird angestrengt gebastelt und geprobt, die "Neppomuk-Tour" startet im Oktober und endet im Dezember.

 

Alles wie immer, und doch alles anders (1991)

In Monaco nimmt die EAV den "World Music Award" entgegen. Nach einem Kenia-Urlaub mit Bandkollege Klaus verschanzt sich Thomas im August zwei Wochen in einem Wohnwagen in Kärnten und schreibt die Single "Jambo" – das weibliche Pendant zu "Samurai" – und das Album "Watumba". Noch im gleichen Monat geht die Band ins Studio, um im November das Album zu veröffentlichen. Erstmals seit 7 Jahren gibt es zur neuen LP keine Tournee.

 

Die Pause (1992)

Die Songs "Inspektor Tatü" und "Hip Hop" werden auf Maxi-CD gekoppelt. Die Jungs sind nach den vielen erfolgreichen Jahren müde und möchten sich zurückziehen, um einmal, jeder für sich, "etwas Anderes" zu machen. Thomas und Klaus haben nach einem Kenia-Trip das Land lieben gelernt. Sie finden ein schönes, ruhiges Plätzchen und lassen sich dort nieder – direkt am wunderschönen, weißen Sandstrand und kitschig, blitzblauem Meer. Sie bauen hier ihr neues Domizil auf und verbringen ab jetzt über die Hälfte des Jahres in Kenia. Im neu gebauten Studio wird an den nächsten Platten gewerkt. Nino zieht es während dessen auf die andere Seite des Globus – auf die Malediven – und er verwirklicht dort seinen Kindheitstraum: er baut sich ein eigenes Holzschiff, einen 30 Meter langen Zweimaster für Taucher (Tipp: www.barutheela.com ). Eik wird Cafétier in Graz, sein Beisl heißt "Tintenfassl". Günter entwickelt sich vom Weintrinker zum Weinbauer und schafft es sogar einige Weinpreise einzuheimsen. Anders schreibt Drehbücher, veranstaltet Ritterspiele und bleibt in Wien.

 

Alte Bekannte verlassen die Band (1994-96)

Das neue Album "Nie wieder Kunst" erscheint 1994 und erreicht erfolgreich Doppelplatin. Nino will nicht mehr zur Band zurück, er widmet sich voll und ganz seinem Schiffsbau auf den Malediven. Der Titel "Ping-Pong" wird für eine Davis-Cup-Veranstaltung in Graz produziert und eine kleine Auflage veröffentlicht. Leider ist davon kein Stück mehr zu erhalten!

Nach langer Bühnenabstinenz wird 1995 die Kunst-Tour vorbereitet. Nino wird von David Bronner (Sohn von Gerhard Bronner) ersetzt, der gleichzeitig Produzent einiger Titel der Kunst-Platte war. Gesamt 70 Konzerte werden in Österreich, Deutschland und der Schweiz gespielt.

1996 ist das "schwarze Jahr" der EAV. Schon seit längerem gibt es Unstimmigkeiten in der Gruppe. Finanzielle Streitigkeiten sind der Grund, dass Günter und auch Eik sich vom Kern der Gruppe (Thomas, Klaus, Andy und Anders) trennen. Es erscheint ein Best of-Album "Grätest Hitz". Thomas und Klaus arbeiten im Studio in Kenia an einem neuen Tonträger.

 

Besatzungswechsel und neue Tournee (1997 / 98)

Eik Breit spielt jetzt bei der Gruppe "4Xang", die der Ex-EAVler Wilfried gegründet hat.

Im Sommer
1997 wird unter Mitwirkung des Feldbachers Kurt Keinrath das neue EAV-Album "Im Himmel ist die Hölle los" präsentiert. Viele TV-Auftritte und 12 Wochen unter den Top Ten der Ö3-Verkaufs-Charts veranlassen die EAV wieder auf Tournee zu gehen. Die Vorproduktion der Tournee erfolgt wiederum in Feldbach, und am 4.3.98 dann der Startschuss zur Tournee. Kurt Keinrath, der Gitarrist neben Thomas, war schon in den 70er Jahren mit der Gruppe "Turning Point" bekannt, danach tourte er mit einer EAV-ähnlichen Popkabarettgruppe namens "Zäus". In der Folge spielte er mit Carl Peyer, Jim Cogan und der "Blechbixnband". Der gelernte Hauptschullehrer eröffnete sein K&K-Tonstudio. Seit der "Nie wieder Kunst"-CD werden viele Tonträger nach den Vorarbeiten in Kenia in seinem Studio fertiggestellt.

Der Bassist Leo Bei, der früher bei Dr. Kurt Ostbahn seinen Stammplatz hatte, und der Musikprofessor Franz Zettl, der Multistilist der schon lange mit Andy Töfferl im Duo auftritt, werden Gastmusiker der EAV.

Die Himmel-Hölle-Tour 1998 startet in Feldbach. Anders Stenmo erleidet kurz nach der Premiere einen Gehörsturz und muss kurzfristig von Alex Deutsch ersetzt werden. Gleichzeitig wird am neuen Album gearbeitet.

 

Der Sommerhit (1999)

Im Frühjahr erscheint "Himbeerland". Die Himmel-Hölle-Tour wird um einige Lieder des neuen Himbeerland-Albums erweitert. Anders geht es bereits besser, doch er konzentriert sich nun auf eigene Projekte. Alex Deutsch erkrankt während der Tour an einer Lungenentzündung und Robert Baumgartner ersetzt ihn. Die EAV hat nun zwei Schlagzeuger. Der Titel "3 weiße Tauben" entwickelt sich auf Mallorca zu einem Urlaubshit, er wird neben der Nummer 1 von "Anton aus Tirol" der Urlaubshit 1999 (und auch 2000)! Die deutsche Plattenfirma will es lange nicht glauben - erst im Oktober 1999 wird dieses Lied für eine Single ausgekoppelt. Der Song erreicht in den deutschen Charts Platz 31, Grund genug für die Plattenfirma, eine Remix-Version zu veröffentlichen. Der Song ist auf fast allen Samplern zu finden!

 

Die Gruftgranaten (2000)

Zur 2000er-Wende plant Thomas  eine charmante Kabarett-CD, ein Liebhaber-Kleinod, das ihm zu einem späteren Zeitpunkt nicht mehr zu veröffentlichen erscheint: "2000 Jahre Austropop (sind genug)". Teile dieser CD sind bereits im "Schlagerhimmel" und dem "Austrorocksanatorium" im Zuge des Himmel-Hölle-Tour-Programms erprobt. Ein liebenswertes Kleinod zu einem speziellen Thema. Eine Meldung zur Jahrtausendwende, die heimische Musikszene betreffend.

Die Veröffentlichung war ursprünglich für Herbst 1999 geplant, musste jedoch aus Verlags- und Freigabegründen immer wieder verschoben werden.
Alleine die Cover-Zeichnung von Manfred Deix dauerte 3 - 4 Monate. Im Juni 2000 ist es dann endlich soweit. Die Gruftgranaten in Tot-Weiß-Tot sind bei Blanko Music erschienen.

Die Gerüchteküche brodelt (2001 / 02)

Ein ziemlich ruhiges EAV-Jahr. Nur einige wenige Best of-Konzerte werden in Österreich und Deutschland gegeben. Dafür arbeiten Thomas und Klaus allerdings schon wieder an einem neuen Album, welches laut Planungen im Herbst 2001 oder im Frühjahr 2002 erscheinen soll. Der Arbeitstitel des Album bis dahin: "Lümmels in Love".

Andy Töfferl und Franz Zettl verlassen die EAV. Da sie selbst so gut im Geschäft sind und sehr viele Aufträge haben, können sie die Termine mit EAV-Konzerten nicht mehr koordinieren.

Dafür gibt es die EAV im nächsten Jahr öfter auf der Bühne. Mit einem oder zwei neuen Musikern und einem etwas neuem Programm. Proben dafür finden noch 2001 statt, evtl. gibt es dann eine öffentliche Generalprobe in Feldbach!

Die neue Tour wird in Feldbach vorbereitet und startet im Sommer 2002. Für den Herbst ist ein neues Album, das "Frauenluder", geplant. Leider muss dies verschoben werden, aufgrund einer Pechsträhne von Klaus. Die Aufnahmen müssen im Herbst abgebrochen werden und das neue Album wird auf April 2003 verschoben.

 

 

 

 

 

 

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